Allgemein, Mindset, Werbung

Fernweh und die Erkenntnis, dass es nicht immer Asien sein muss!

Nachdem wir die Koffer für Halle fertig gepackt hatten und die Kinder im Bett lagen – was momentan wirklich eine Herausforderung ist – habe ich begonnen ein neues YouTube Video zu schneiden. Es tut immer gut, wenn ich die Thailandaufnahmen sehe. Auch wenn man nicht in der Vergangenheit leben soll, lindert dies mein Fernweh.

(Es folgt nun ein bisschen Werbung aus voller Überzeugung!)

Ebenso habe ich genau deshalb mit den wunderschönen Reise-Meilensteinkarten von Hanami Kids begonnen ein Fotoalbum zu erstellen.

Schade das ich diese schönen Karten nicht bereits vor der großen Reise entdeckt habe. Ich hätte Lunis sonst direkt in der jeweiligen Situation mit der entsprechenden Meilensteinkarte fotografiert. Halb so wild, nun werden sie einfach mit in das Album, neben das entsprechende Ereignis, geklebt. Sofern Du ebenfalls demnächst mit deinem Zwerg verreist, oder jemanden kennst, der dies vor hat, dann schau Dir die Karten dich einfach mal an:

https://www.hanami-kids.com

Hanami Kids bei Dawanda
Mittlerweile ist unsere Woche in Halle/ Saale um und wir sind wieder zu Hause. Irgendwie haben die Urlaube in Deutschland meistens kaum positiven Einfluss auf mein Fernweh, bis ich, am Vorabend vor dem Reisestart, Lela ins Bett brachte und bemerkte, dass sie vor Aufregung nicht einschlafen konnte. Und plötzlich war da wieder dieser Moment. Wie mit einer Zeitmaschine, wurde ich in meine Kindheit zurück versetzt und ich erinnerte mich daran, wie aufgeregt ich war, wenn ich mit meiner Oma mit der S-Bahn von Dachau nach München fuhr. Es handelt sich dabei um eine Fahrstrecke von 20 Minuten, für mich damals war es gefühlt eine sehr weite Reise, denn es war das Betreten von neuen Terrain, außerdem liebte ich es mit meiner Oma einkaufen zu gehen. Manchmal machten wir auch Urlaub auf einem Bauernhof in Österreich. Das war in meinem damaligen Kosmos sozusagen das Ende der Welt. Kein Ort konnte weiter weg sein, denn mit dem Auto fuhren wir ewig…
Und plötzlich wurden mir die unterschiedlichen Dimensionen der Auffassung klar, was Urlaub und Reisen für mein Kind und mich bedeutet.

Ich stelle mir die Frage, was ist Reisen eigentlich und warum entsteht Fernweh?

Für mich bedeutet Reisen, die Komfortzone zu verlassen, unbekannten Boden zu betreten und dabei Neues zu entdecken, sich weiterzuentwickeln, zu lernen, an Situationen zu wachsen, das Gefühl der Unabhängigkeit zu haben.

Fernweh bekomme ich bei dem Gefühl von Stillstand, bei Langeweile. Vermutlich ist das Fernweh auch der schlichte Wunsch nach Veränderung. Und genau an diesem Punkt komme ich wieder zurück auf die Kinder, deren Kosmos so sehr viel kleiner ist und jede Veränderung eine große Reise darstellt, vor der man natürlich durchaus aufgeregt sein und nicht einschlafen kann. Selbst der kleinste Ortswechsel, oder aber auch eine Gewohnheitsänderung stellt für ein Kind bereits eine Reise dar.

Genau diese Erkenntnis sollte ich mir zu Nutzen machen und einfach ins Handeln kommen, nicht still stehen und die alltägliche Reise erkennen, sowie mir klar darüber werden, dass es allein in meiner Macht steht, Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Und so werde ich in Zukunft hoffentlich Fernweh von einer anderen Seite aus betrachten und als Hinweis sehen, den Fokus verändern zu müssen. Und dies geht auch ganz gut in unmittelbarer Nähe, denn diese Art von Reise ist ortsunabhängig!

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